Erfolgsfaktor Literaturbetrieb
Auf der Suche nach Nischen und Neuland
2. bis 3. März 2012 - Berlin
Kursleitung: Margrit Manz

- © Apeiron - Fotolia.com
Der Literaturbetrieb mit seinen Verlagen, Medien und Veranstaltern ist schwer zu durchschauen. Als Autor/in haben Sie es nicht leicht, die steten Veränderungen in der literarischen Öffentlichkeit richtig einzuschätzen und mit ihnen zurechtzukommen.
Sich im Literaturbetrieb auszukennen und seine Möglichkeiten zu nutzen, öffnet indes den Weg zu Auftritt und Publikation. Es hilft, den künstlerischen Standort besser zu bestimmen und das eigene Schreiben auch im „Realitätsbezug“ zu überprüfen.
Die Autorenwerkstatt in Berlin unter Leitung von Margrit Manz ist der erste Kurs einer neuen Reihe, die das Know-how für eine erfolgreiche Autor/innen-Karriere vermitteln will.
Der Literaturbetrieb - eine Landschaft, die Orientierung braucht
Das eineinhalbtägige Auftaktseminar liefert Ihnen Informationen zum weit verästelten Netzwerk "Literaturbetrieb", zeigt zudem aber auch durch konkrete Beispiele auf, wie Sie sich in der Literaturszene behaupten und Ihre Texte bestmöglich "positionieren" können.
Für die Lyrik gelten bekanntlich erschwerte Zugangsregeln, nicht zuletzt wegen des Wandels der Verlagswelt und des Literaturmarktes. Doch dieser Umbruch eröffnet zugleich die Chance, Neuland zu suchen und unbesetzte Nischen ausfindig zu machen.
Leitfaden durch die Autorenwerkstatt
Um die Landkarte für Sie neu zu vermessen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt des Seminars:
- Welche aktuellen Veränderungen und zukünftigen Trends im Literaturbetrieb sind für Autor/innen wichtig?
- Welche Rolle spielen Autor/innen in der Literaturlandschaft?
- Inwieweit können Lektorinnen und Agenten einen Text voranbringen?
- Sind Preise, Stipendien, literarische Förderung für den schriftstellerischen Weg notwendig?
- Wie sehen die Verlage der Zukunft aus und welche Alternativen gibt es für Publikationen?
- Hat eine Printversion dieselbe Gewichtung wie eine Online-Veröffentlichung?
- Ist eine öffentliche Präsentation des eigenen Textes wirklich wichtig?
- Welche Form des Meinungsaustauschs findet zwischen Autor/in und Publikum statt?
- Wie wichtig sind Buchmessen, Rundfunk, Fernsehen, Hörbuch etc. für das eigene Buch?
- Welche Rolle spielen Lesezirkel, Literarische Spaziergänge oder Lesungen, speziell auch in Schulen?
Expertin im Literaturbetrieb

- Foto: Ralph Bergel
Als Kursleiterin kann Margrit Manz aus langjähriger und vielseitiger Erfahrung im Literaturbetrieb schöpfen:
- Margrit Manz hat sich Verdienste beim Aufbau zweier literarischer Einrichtungen erworben: 1991 die literaturWERKstatt berlin und 2000 das erste Literaturhaus der Schweiz in Basel, dem sie bis 2008 als Intendantin vorstand.
- Sie war in dieser Zeit in zahlreichen Kuratorien und Jurys verantwortlich für die Förderung junger Autor/innen. Ebenso war sie Mitbegründerin des renommierten Open Mike in Berlin und der Werkstatt für „Spoken Word“ und „Lyrics“ in der Schweiz.
- 2008 erhielt Margrit Manz von der Schweizer Kulturstiftung den Auftrag, in Vorbereitung auf die EXPO 2010 ein Austauschprojekt mit Autor/innen und Bildenden Künstler/innen aus der Schweiz und China zu realisieren. Das Buch zum Projekt „Foodscape“ wurde 2010 mit dem „Best in the World Gourmand Award for Chinese Cuisine Book“ in Paris ausgezeichnet.
- Heute arbeitet Margrit Manz nach ihren Arbeitsaufenthalten in der Schweiz und China wieder in ihrer Heimatstadt Berlin als Journalistin, Lektorin und Herausgeberin.
Termin, Ort, Kosten
- Termin: Freitag, 2. März, 14 bis 19 Uhr, und Samstag, 3. März, 10 bis 17 Uhr
- Ort: Literaturhaus Berlin
- Kurskosten: 340 Euro
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