Dichten im Kontakt zur Muse

III. Von der Ernte zur Traumsaat

19. bis 21. November 2010
Lindenbühl (Schweiz)

Dreizehn - die vielgeschmähte Zahl, die aus der Reihe tanzt, symbolisiert Umbruch und gleichzeitig Quantensprung. Mit ihr wird die in sich geschlossene Ordnung der Zwölf aufgelöst. Neuer kosmischer Ton mischt sich ein, der erweitern will und das Bewährte in Frage stellt. Daher liegt Chaos in der Luft, wird die Dreizehn scheinbar zur Unglücksfee, die Unvorhersehbares ins Spiel bringt.

© Grace Winter/ Pixelio

Das weiblich archaische Denken nutzt die Qualität der Zahl, um aus dem Hamsterrad der Zwölf in die Entwicklungsspirale einzusteigen. Aus 13 Monden besteht ein Jahr.
Wie sieht es nun am Ende eines solchen Jahreszyklus aus? Wie haben sich die Pläne aus dem Frühjahr realisiert? Konnten die gesetzten Ziele erreicht werden? Zum Feiern der Erfolge gehört zunächst das Prüfen. Was hat Wert? Was kann weitergeführt oder ausgebaut werden? Was hat seinen Höhepunkt erreicht und sollte losgelassen werden? Was hat sich erschöpft oder erst gar nicht gelohnt? Wo ist die Essenz, die zur nächsten Stufe führt und dorthin mitgenommen werden kann?

Feiern, sichten, aufbereiten sind Aspekte, die den dritten Teil der Kursreihe 'Dichten im Kontakt zur Muse' prägen. Sich freuen und den Erfolg mit anderen, auch den unsichtbaren Helfern, teilen, setzt im Abschluss einer Sache frische Motivation frei. Kreativität braucht ihre Anerkennung in der Gemeinschaft.
Nach solcher Ernte heißt es im weiteren Schritt jedoch, sich neu zu orientieren. Die Kräfte werden frisch gebündelt. Vom Höhepunkt geht es ins Ausgangstal zurück. Der Blick nach innen folgt. Außenaktion besänftigt sich, die Reflexion und Prüfung alles Erreichten oder Nicht-Erreichten setzt ein. Das Sortieren, Aussortieren beginnt. Verbesserungsmöglichkeiten werden ins Auge gefasst.
Ist die Evaluation - übersetzt man solche Bestandsaufnahme in moderne Terminologie - abgeschlossen, steht neues Saatgut bereit. Was außen Früchte tragen will, muss jedoch erst im Innern aufgehen, Wurzeln schlagen und zu wachsen anfangen.
Vor aller Realität liegt daher der Traum. Aus seiner Tiefe steigen die ersten Bilder auf für das, was die Zukunft bringen soll. Wie in dieser dritten Musen-Werkstatt mit Traum- und Trancetechniken unterschiedlicher Kulturen zu arbeiten, um Jahresprogramme zu entwerfen, hilft, erste Blaupausen für einen neuen Zyklus zu erstellen.

In der Kombination schamanischer Praxis und moderner Quantenphysik einerseits, Methoden des Selbstmanagements andrerseits, zielt das Musenseminar darauf, das schöpferische Potenzial bewusst zu machen und zu steigern. Freude, Reflexion und Vorausschau lassen die Motivation wachsen, die für jede Unternehmung die emotionale Basis ausmacht. Innerlich über die Traumzeit des Winters Anlauf zu nehmem für Neues, gibt den Plänen umso größere Chancen, dass sie mit den ersten Strahlen der Märzsonne fest verwurzelt nach außen treiben.

Wie schon in den beiden Vorkursen im Frühjahr und Sommer sind Neugier und Offenheit eine gute Voraussetzung für die Teilnahme. In gleichem Maß braucht es aber auch psychische Stabilität, damit die Erfahrungen einer 'anderen Wirklichkeit' unmittelbar in Traumbilder, sodann ins Dichten einfließen.
Für die Teilnahme an der dritten Musen-Werkstatt sind die beiden früheren Seminare nicht notwendig. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen, kann jedoch als Prozess - also auch im kommenden Musen-Zyklus - aufeinander bezogen werden.
Der Paketpreis bei Buchung der gesamten Reihe - Start ist jeweils im November oder März, nicht aber im Sommer möglich - beträgt 990 Euro (zzgl. VP).

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