BeGEISTert dichten

Mit schamanischem Wissen zur Quelle der Inspiration

Petroglyphe. Peterborough/ Ontario
Foto: Wikipedia

Einen selbstvergessenen Zustand nennt der Kreativitätsforscher Mihaly Csikszentmihalyi den "Flow". Raum und Zeit lösen sich auf und die Glückshormone sind im Aufschwung. Eine andere Art der Wahrnehmung stellt sich ein, Erkenntnisfunken fliegen, Worte, Verse oder Bilder fangen an, aus einer offenen Quelle zu sprudeln, und fließen ohne eigenes Zutun aus "Mund und Hand". 

Mit schamanischen Methoden lässt sich ein solch "ekstatisches" Befinden bewusster hervorrufen. Sie kommen in tiefen Kontakt mit Ihrer inneren Stimme, erfassen Phänomene ganzheitlich und können sich schneller an die Noosphäre, das morphogenetische Feld, "andocken", das Sie mit Ideen versorgt. 

Sich im Naturkreis wiederfinden

Im Rhythmus von Tag- und Nachtgleiche und Sonnenwende

Den eigenen Rhythmus im großen Zyklus zu finden und daraus Balance zu gewinnen, ist Thema der vier schamanischen Schreibnächte 2012.

Wie gestalten sich Prozesse, welche Phasen werden durchlaufen, was kann beschleunigt, was muss verlangsamt werden? Wie greifen Leben und Tod ineinander? Wie verhalten sich im Jahresverlauf exemplarisch Licht und Dunkelheit zueinander, kurzum: was lässt sich aus dem "Buch der Natur" lesen, das über den ganzheitlichen Blick die Einsicht in den individuellen Rhythmus gibt? 
Kann man im Herbst Neues beginnen? Wie sieht Wandel und Tod im Frühjahr aus? Zum Grundton des Jahres mit seinem Austreiben, Blühen, Ernten und Brachliegen sind viele Obertöne möglich, verschieben sich Rhythmen und erzeugen einen vielstimmigen und dennoch harmonischen Klang. Grundmuster zu erkennen und in sich zu verankern, hilft gerade, in der Mitte zu bleiben, immer wieder in die Mitte zurückzukehren, wenn anstelle einer ausgewogenen Wachstumsspirale zu lineares Vorgehen die Reifungsprozesse vorzeitig sprengt und nur noch Leistung und Ernte die Perspektive vorgeben.

In den vier Jahresstationen dieses Online Kursexperiments, bei dem ich die Erfahrungen als Lyrikdozentin mit meinem langjährigen schamanischen Lehren und der Kenntnis unterschiedlicher Kulturen verbinde, lade ich Sie ein, Ihren eigenen Rhythmus deutlicher wahrzunehmen. In einem poetischen Tagebuch halten Sie Ihre Erfahrungen fest.
So können Sie mit einem spirituellen Zugang zum Naturkreislauf neue Blickwinkel und Kanäle öffnen. Denn die Anregungen zum Dichten zielen direkt auf Ihre Intuition. Eingebettet in den größeren Naturzyklus, in seine Wandlungsphasen genauso wie in seine Schöpfungsenergie, lernen Sie Ihr kreatives Potenzial vielfältiger und umsichtiger zu verwirklichen. 

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Kosten und Anmeldung

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Termine

Januar bis März 2012

19. bis 22. Februar

Lyrikthemen:
Im Transfer der Medien. Gedichte als Antwort auf Bild und Skulptur

23. Februar

Schreibnacht online:
Augen & Blicke - "Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an" (Mascha Kaléko) 

2. bis 3. März

Erfolgsfaktor Literaturbetrieb
Auf der Suche nach Nischen und Neuland.
Autorenwerkstatt in Berlin
Kursleitung: Margrit Manz

9. bis 10. März

Lyrik-Lektorat online:
Von Website bis Web 2.0. Das Internet für Werk und Namen nützen

20. März

BeGEISTert dichten:
Neuanfänge und die Quelle der Inspiration

23. März

Lyrik trifft Kunst
Cy Twombly - Museum Brandhorst München

26. März

Schreibnacht online:
Im Bann der Musik - „Du meine Neunte letzte Sinfonie!" (Erich Kästner)