Newsletter Dezember 08

Ausschreibung online://Stipendium Unternehmen Lyrik

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Newsletter zum Jahresende sind Sie ganz und gar "online". So beginnt 2009 umso schwungvoller. Das kann in Köln sein, im Lyrikkurs mit oder ohne Stipendium oder auch in einer Lesung bequem zuhause. Was sich hier also anbahnt, erfahren Sie im Folgenden.

Viel Spaß bei der Lektüre!

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1. kxlnlyrik - Das Kunstportal zum Lebensgefühl Köln
2. Web 2.0 für AutorInnen: der letzte Themenschwerpunkt der Lektoratskurse 'Verse mit Schliff'
3. online://Stipendium Unternehmen Lyrik
4. Vorstellung mit zehnSeiten

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1. kxlnlyrik - Das Kunstportal zum Lebensgefühl Köln

Geschichten aus dem Leben, die jedoch den Blickwinkel neu setzen - unter diesem Motto lädt die Dichterin und Wort-Künstlerin Ursula Neumann Kolleginnen und Kollegen aller Kunstsparten zum Mitmachen auf ihrem Online-Portal zum Lebensgefühl Köln ein. Seit Anfang Dezember bietet die neue Plattform gute Gelegenheit, zu fairen Konditionen eigene Werke professionell zu präsentieren und unter anspruchsvollem Label zu vermarkten. Ob Gedicht oder Kurzgeschichte, Songtext, Musik, Fotografie oder Malerei, ja sogar Bühnenprogramm oder Performance, kxlnlyrik vereint Kunstschaffende unterschiedlicher Richtungen auf einem gemeinsamen Markenportal, das für Qualität und Lebendigkeit zeitgenössischer Kunst steht.
Dass es dabei inhaltlich nicht unbedingt um Köln gehen muss, lässt Ursula Neumann, die als Coach und Beraterin für kreative Selbstständige auch die allzu oft vernachlässigte Finanzseite von Kunst im Auge behält, gerne gelten. "Und auch die AutorInnen", resümiert die Plattform-Initiatorin, "können egal woher stammen. Wichtig ist allerdings, einen passenden Bezug / ein Thema zu finden zum Lebensgefühl Köln." Dann steht der (durch einen Kunstrat in der Qualität gesicherten) Präsentation inklusive Kurzvita, Foto und der Verlinkung zur eigenen Homepage oder der Ankündigung eines Lesungs- wie Ausstellungstermins nichts mehr im Wege. In der Vielfalt der künstlerischen Angebote, die das Markenportal bereit hält und durch Öffentlichkeitsarbeit stützt, vermehrt sich für jede/n einzelne/n KünstlerIn auch das Publikum, das den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus riskiert.

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2. Web 2.0 für AutorInnen: der letzte Themenschwerpunkt der Lektoratskurse 'Verse mit Schliff'

Gerade LyrikerInnen kommen nicht daran vorbei, auf dem Weg zur Buchpublikation Meilensteine zu setzen, die Renommee aufbauen. Das können Gedichtabdrucke in Zeitschriften sein, Lesungserfolge, aber auch Veröffentlichungen im Internet. Plattformen und Portale, wie eben 'kxlnlyrik', die Zugehörigkeit zu spezifischen 'Communities' lassen sich als aussichtsreiche Stationen nutzen, um sich und seine Arbeiten bekannt zu machen. Eine Reihe von online-Magazinen ebenso wie Blog oder Netzwerk locken in gleicher Weise, sich im 'world wide web' umzusehen.
"Mitmachen und Dinge ermöglichen, die es sonst nicht gäbe" lautet seit etwa zwei Jahren die Devise des web 2.0 - nun besser 'social web' genannt -, das den früheren bloßen Internet-Konsum in ein aktives Mitgestalten verwandelt. Wie können Autorinnen und Autoren im Web also 'mitmischen'? Wo lohnt es sich, was ist zu beachten? Vom 24. bis 25. Januar 2009 gibt der letzte Kurs der online Lektoratsreihe 'Verse mit Schliff' hier Einblick und regt dazu an, auch im 'virtuellen Raum' eine Erfolgsspur zu legen. Der Sprung in die 'Realität' der steinigen Verlagslandschaft ist dann vielleicht nicht mehr so weit, wie es zunächst scheint. Weitere Informationen gibt es hier.

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3. online://Stipendium Unternehmen Lyrik

Über ein Jahr hinweg eine/n DichterIn gezielt zu begleiten, gehörte 2005 bereits zur Gründungsidee meiner Autorenförderung. Was zunächst mit einzelnen Präsenzseminaren begann, spielte sich bis 2007 als online Stipendium ein. Die Reihe der sieben Lektoratskurse, zwei themenspezifische online-Werkstätten sowie mehrfach individueller Austausch stehen seitdem einem/r StipendiatIn kostenfrei offen. Ziel ist dabei, - über das Internet ortsunabhängig - Lyrikerinnen und Lyrikern die Perfektionierung ihres poetischen Handwerks zu ermöglichen und zur Festigung eines eigenen poetischen Ausdrucks beizutragen.
Im dritten Jahr ist die Ausschreibung nun öffentlich. Zielgruppe sind fortgeschrittene LyrikerInnen, die den Amateurstatus hinter sich lassen und konsequent den Einstieg in den Literaturbetrieb verfolgen wollen. Eine Fachjury trifft unter den InteressentInnen die Auswahl. Die Bewerbungsmodalitäten und exakten Termine für das online://Stipendium Unternehmen Lyrik finden Sie hier.

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4. Vorstellung mit zehnSeiten

Literatur im Internet angemessen zu präsentieren, will auch zehnSeiten.de. Hier kommen die bereits etablierten Autorinnen und Autoren - die Lyrik ist ausgespart - zu Wort: Zehn selbst ausgewählte Seiten aus einem Werk lesen sie jeweils vor. Einen besonderen Hörgenuss bietet dabei Rafik Schami, der keinen Text abliest, sondern in der alten Erzähltradition seine Zuhörer in Das Geheimnis des Kalligraphen (Link zum Buch, zum Hören Autorenleiste zehnSeiten.de klicken) einweiht. Die Stimme der AutorInnen, so beispielsweise auch die Ursula Krechels mit Shanghai fern von wo, im Ohr zu haben, macht auch die leise Lektüre, die diesem Anreiz dann vielleicht folgt, sinnlicher. Werk und AutorIn bleiben eng miteinander verknüpft.

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Für die Festtage wünsche ich Ihnen, dass diese sich ganz nach Ihren Vorstellungen gestalten, besinnlich und/ oder fröhlich, zweisam und/oder in der Großfamilie, friedlich allemal. Viel Glück auch zum Jahreswechsel und auf ein neues Wiederlesen 2009. Ich grüße Sie herzlich,
Ihre
Michaela Didyk

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Termine

12. bis 15. September

Lyrik-Themen online:
Im Transfer der Medien - Gedichte als Antwort auf Bild und Skulptur

30. September

Schreibnacht online:
Zeichensprache – „Krähen schreiben mit trägem Flügel/ eine Schrift in den Himmel“ (Günter Eich)

26. bis 27. Oktober

Lyrik-Lektorat online:
Die Praxis der Stilmittel

12. bis 14. November

Stadtgedichte Venedig
Perle und Spiegel. Muranos Glaskunst - Ein Schreibexperiment in Lyrik und Prosa

19. bis 21. November

Lyrik-Werkstatt:
Dichten mit den Musen III. Von der Ernte zur Traumsaat. Lindenbühl (Schweiz)

23. bis 24. November

Lyrik-Lektorat online:
Das Spiel mit der Form

25. November

Schreibnacht online:
Reflexion der Wortkunst – „Besonders schwer/ wiegen Gedichte nicht.“ (Hans Magnus Enzensberger)