Newsletter Februar 07
"Unternehmen Lyrik"
Liebe Leserinnen und Leser,
heute kommt mein Newsletter in eigener Sache. "Unternehmen Lyrik" wird in Zukunft den alten Namen "Sprache Kultur Schamanismus" ablösen. Unternehmen als "Business", aber auch als Unternehmung und Abenteuer paart sich mit der Poesie, die mit ihrer Sprachgestaltung Neuland betritt, neue Sinnräume öffnet.
In den unterschiedlichen Spielarten der Wortkombination "Unternehmen Lyrik" liegt für mich das Spektrum, das ich auch in meinen Förderangeboten für LyrikerInnen zum Ausdruck bringe: Inspiration, zeitgemäßes Schreibhandwerk und Professionalität auf dem Weg in den Literaturbetrieb zählen zu meinen "Bausteinen der Poesie".
Im kommenden Jahr werden sich vor allem die Werkstätten in Kombination mit öffentlichen Lesungen zu einem "Lesungsnetz" verdichten, so dass Sie Ihre Gedichte an unterschiedlichen Orten im deutschsprachigen Raum vortragen können. Doch auch in der Begegnung mit DichterkollegInnen - beispielsweise aus Osteuropa - können Sie neue Impulse für Ihr lyrisches Schaffen gewinnen. Meine Homepage wird Sie bis Mai Schritt für Schritt über weitere Details informieren. Ob Sie wie bisher www.michaela-didyk.de oder neu www.unternehmen-lyrik.de aufrufen - in beiden Fällen erfahren Sie meine aktuellen Kursangebote sowie die Lyrik-Projekte, die ich aufbaue und leite.
Viel Spaß beim Lesen des Newsletters und der sich anschließenden Neuerungen auf meiner Website.
1. Ein eigenes Forum für Lyrikkurse online
2. Stadtgedichte und Anschluss ans Lesungsnetz
3. Mit Unterstützung in die Professionalität
4. Ausblick auf den Hypertext
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1. Ein eigenes Forum für Lyrikkurse online
Hinter den Kulissen hat das eigene Forum für Online-Kurse Gestalt angenommen. Die Ordner sind zurechtgerückt, die Zugänge erprobt, die Smileys warten. Die Premiere findet im März mit dem "Lyrischen Ich online" statt. Der Lyrikkurs auf Ihrem eigenen PC oder Laptop startet am 16. März und teilt sich in zwei Phasen. Zunächst sechs Tage bis 21. März, dann nochmals vier Tage vom 26. bis 29. März. So haben Sie in der Zwischenzeit für sich Muße und Muse, den Stoff zu vertiefen. Denn das Forum bleibt natürlich für Ihren Austausch durchgehend geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie hier
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2. Stadtgedichte und Anschluss ans Lesungsnetz
Dreimal "Stadtgedichte": Meißen, Salzburg und Venedig laden Sie mit ihrer jeweils spezifischen Kulisse zum Dichten ein. Venedig im November, frei(er) von der gewohnten Menge Touristen, lässt zu diesem Zeitpunkt den Blick hinter Klischees zu. So gibt es kaum über eine andere Stadt so viele Gedichte, die den eigenen Zugang erschweren.
Das Sommerseminar in Salzburg verdeutlicht, wie der elementare Lebensstoff Salz die Stadtgeschichte prägt und sich mit Handel und Reichtum Kunst und Kultur entfalten. In Salzburg führt zudem kein Weg an Georg Trakl vorbei.
Ein anderes "weißes Gold" steht aktuell im April in Meißen auf dem Programm. Mit der 1708 gefundenen Rezeptur des Porzellans begann in Sachsen Anfang des 18. Jahrhunderts die von China unabhängige Produktion feinster Ware. Wie stark in solchen Zentren auch die Literatur "pulsierte", zeigt sich in der "Ahnenreihe" des Seminarhotels. Auf Schloss Scharfenberg verkehrten u.a. Novalis oder Heinrich von Kleist. Doch auch die Moderne hat ihren Platz. Durs Grünbeins Gedichtband "Porzellan" steht mit auf dem Plan.
Mit der Möglichkeit, Ihre Gedichte in Meißen, voraussichtlich auch in Salzburg, öffentlich zu lesen, können Sie Ihren öffentlichen Auftritt trainieren und Ihrer Dichtervita Pluspunkte hinzufügen. Meißen ist eine Station im sich etablierenden Lesungsnetz.
Zu den Details
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3. Mit Unterstützung in die Professionalität
Visionen sind das eine. Daraus konkrete Ziele zu formulieren, die Sie Schritt für Schritt realisieren, ist die andere Seite. Ob Sie mehr Freiraum für Ihr Dichten brauchen, sich beim öffentlichen Leseauftritt Lorbeeren holen möchten oder endlich Ihre Texte in einem renommierten Verlag publizieren wollen, im Team mit Gleichgesinnten gelingt das leichter. In Monika Dammanns Erfolgsteam speziell für AutorInnen sind noch Plätze frei. An drei Wochenenden lernen Sie, Hürden zu nehmen und (auch ewige) Stolpersteine vom Weg zu entfernen.
Die genauen Daten lesen Sie hier
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4. Ausblick auf den Hypertext
Seit längerem angekündigt, rückt der Start des Hypertextes näher. An Versen online arbeiten, sie mit Bildern, Musik verlinken, an einzelne Worte oder Zeilen eigene Gedichte anhängen und mit anderen Lyrikerinnen und Lyrikern zusammen dieses ins Neuland wachsende Gesamtwerk entfalten: "Die Sprache der Landschaft" - so das übergreifende Thema - will auf solcher Hypertextebene deutschsprachige Dichter mit osteuropäischen LyrikerInnen zusammenbringen.
InteressentInnen können sich mit einer formlosen Mail unter info@unternehmen-lyrik.de vormerken lassen. Weitere Informationen zum Hypertext-Projekt und zur Auswahl von ca. zehn Dichterinnen und Dichtern erhalten Sie Anfang Mai.
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"Daß sich der Mensch so fade schinde, das ist's, was ich so schade finde." Mit diesem Schüttelreim aus Andreas Thalmayrs "Lyrik nervt" wünsche ich Ihnen an den närrischen Tagen umso mehr Vergnügen.
Mit besten Grüßen
Ihre
Michaela Didyk
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info@michaela-didyk.de
www.michaela-didyk.de
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