Monatsgedichte

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Beim Projekt „Monatsgedichte“ - nun im zweiten Jahresdurchgang - sind Lyrikerinnen und Lyriker eingeladen, ausgewählte Gedichte im Internet zu veröffentlichen.
Aus den zunächst in einem geschlossenen Blog vorgestellten Texten wählen pro Mondmonat – also dreizehn Mal im Jahr - wechselnde Juror/innen ein Siegergedicht aus.
Dieses wird im Blog Unternehmen Lyrik publiziert. Eine knappe Stellungnahme des/der Begutachter/in und eine kurze Autor/innen-Vita ergänzen diese öffentliche Präsentation. Die Autorenrechte bleiben sowohl im internen Blog Monatsgedichte als auch im öffentlichen Blog Unternehmen Lyrik gewahrt.
Mit der Aktion "Monatsgedichte" stützt Unternehmen Lyrik vor allem den Namensaufbau von Autor/innen. Gedichte zu "posten" und untereinander zu kommentieren, soll zudem den konstruktiven Austausch und die gegenseitige Vernetzung unter Lyriker/innen fördern. Im regelmäßigen Wettbewerb mit Aussicht auf Präsentation steht das literarische Schreiben im Vordergrund.
Die einzelnen Juror/innen stammen aus dem Literatur- und Kulturbetrieb. Sie sind in ihrer Entscheidung unabhängig. Werden die vom jeweiligen Juror oder der Jurorin gesetzten Kriterien nicht erfüllt und trifft er/sie keine Entscheidung, bleibt für diesen Monat der Platz unbesetzt. Die Auswahl des Gedichtes obliegt allein der Jurorin/ dem Juror und ist rechtlich nicht anfechtbar.
Start, Thema und Termine
Auch die zweite Reihe der Monatsgedichte folgt den 13 Monden des Jahres: Von Neumond zu Neumond können Sie Ihre Gedichte unter einem vorgegebenen Motto für den jeweiligen Monat “einstellen”. Dann gehen Jurorin oder Juror “ans Werk”. An Vollmond wird das ausgewählte Gedicht im Unternehmen Lyrik Blog veröffentlicht.
- Juror der ersten Runde war Richard Mayr (Feuilleton Augsburger Allgemeine Zeitung). Seine Gedichtauswahl zum Thema Berge über Berge lesen Sie hier im Blog.
- Übersetzen, mehr oder weniger frei, - diese Herausforderung war in der zweiten Runde zu bewältigen. Die Entscheidung von Barbara Yurtdas, Lyrikerin, Roman- und Sachbuchautorin, vor allem literarische Übersetzerin aus dem Türkischen, lesen Sie hier nach.
- Liebesgedichte standen als Thema der dritten Runde an. Die Autorin, Lektorin und Verlegerin Sarah Ines Struck traf im Oktober ihre Wahl für dieses Siegergedicht.
- Die vierte Runde jurierte Margrit Manz, die sich ihre Meriten beim Aufbau zweier literarischer Einrichtungen - 1991 die literaturWERKstatt berlin und 2000 das erste Literaturhaus der Schweiz in Basel - verdient hat. Sie ist Mitbegründerin des renommierten ‚Open Mike’ in Berlin und der Werkstatt für ‚Spoken Word’ und ‚Lyrics’ in der Schweiz. Im Rahmen des Schweizer Austauschprojektes 'Foodscape' wurde sie 2010 in Paris ausgezeichnet. Zum Thema Poetisches Porträt finden Sie im November dieses Monatsgedicht gekürt.
- Der Literaturkritiker Günter Ott beschäftigte sich als Juror der fünften Monatsgedichtrunde mit poetischen Nachtgedanken. Lesen Sie seine Entscheidung für das Dezembergedicht im Blog.
- Katrin Greiner, Lektorin, Journalistin und Germanistin aus Halle, jurierte die sechste Runde mit Film- und Kinogedichten. Das Ergebnis ihrer Wahl erfahren Sie hier.
- "Spiel" hieß es zum Jahresanfang bei den Monatsgedichten. Annette Stroux übernahm als Theaterfrau die Jury. Die Schwerpunkte liegen bei zahlreichen Inszenierungen und Projekten gerade auf der Textarbeit; oft steht dabei die eigene Lyrik der Jurorin sogar am Beginn ihrer Unternehmungen. Lesen Sie das ausgewählte Februar-Gedicht im Blog.
- Nochmals geht es in ein neues Jahr, das mit dem chinesischen Drachen als Glücksboten auch die Kehrseite von Unterdrückung und politischem Widerstand nicht vergisst. Die achte Runde war mit Blick auf ein "verwehrtes Glück" dem politischen Gedicht gewidmet. Alice Grünfelder, Literaturvermittlerin, Lektorin und Übersetzerin aus Zürich, traf die Auswahl für das Märzgedicht.
- Das Aprilgedicht unter dem Motto "Labyrinth" jurierte Barbara Ter-Nedden, engagierte Inhaberin der Parkbuchhandlung und Literaturveranstalterin, die neben ihrer erfolgreichen Lesereihe im vergangenen Jahr auch den regionalen Bad Godesberger Literaturwettbewerb ins Leben gerufen hat. Ihren Favoriten lesen Sie hier.
- Der mit zahlreichen Auszeichnungen bedachte Autor André Schinkel, zugleich Germanist und Archäologe, vielseitiger Kritiker sowie seit 2009 auch Schulschreiber in Laucha, stand als Juror der zehnten Runde zur Verfügung. Das Favoritengedicht zum Thema "Versunkene Welten" finden Sie hier.
- Die auch in der Kunst engagierte Wiener Verlegerin Viktoria Frysak fällte in der Juni-Runde das Urteil. "Gedichte auf Bilder und Skulpturen" waren gefragt. Mehr über den Favoriten erfahren Sie im Unternehmen Lyrik Blog.
- Die zwölfte und vorletzte Runde dieser zweiten Monatsgedicht-Serie rückt "Mondhelle Nächte" in den Blick. Annette Bitsch, die als Privatdozentin im Bereich Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin lehrt, traf die Auswahl fürs Juli-Gedicht.
- Stefan Monhardt, freier Autor und Übersetzer aus Berlin, war Juror der 13. und vorerst letzten Runde der Monatsgedichte. 'dolce vita' lautete das Thema. Das Gedicht der Favoritin und die Begründung des Jurors für seine Entscheidung finden Sie hier.
Teilnahme und Anmeldung
Wenn Sie beim Projekt Monatsgedichte mitmachen möchten, benötigen Sie den Zugang zum Blog Monatsgedichte, wo Sie Ihre Texte zunächst posten. Nur um für diesen Zugang registriert zu werden, melden Sie sich bitte unten im Formular an oder schicken Sie eine Mail mit dem Betreff 'Zugang Monatsgedichte'. Mit dieser einmaligen Erstanmeldung bestätigen Sie zugleich die Teilnahmeregeln, die Sie hier herunterladen können.
Achtung: Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es im Blog Monatsgedichte automatisch anfordern.
Das Projekt Monatsgedichte hat bis Sommer 2013 Pause. Sie können sich dennoch anmelden, damit sie durch eine Rundmail den genauen Starttermin erfahren. Die Freischaltung zum Monatsgedichte-Blog mit der Zusendung der Zugangsdaten erfolgt jedoch erst kurzfristig zur ersten Runde.
Die Teilnahme an den Monatsgedichten ist kostenfrei.
Da das Projekt auf die Professionalisierung Ihres Dichtens zielt, ist Ihr Realname oder ein ernsthaftes Autor/innenpseudonym nötig. Im Web übliche Nicknames sind nicht zugelassen.
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