Wandelspiel mit Dichterworten

Der Regen von sechsundzwanzig Buchstaben, der auf einem Blatt niedergeht, ist abenteuerlich wie ein Naturereignis. In diesem Regen steht der Lyriker in einem besonderen Maße, denn es ist ein Regen, bei dem er sich niemals damit begnügen wird, nur bis auf die Haut naß zu werden.

Karl Krolow: Poetisches Tagebuch. 1. bis 3. Tsd. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1966. S. 62

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