Wandelspiel mit Dichterworten

So lange die Arbeit an einem Gedicht andauert, werde ich morgens mit derjenigen Textstelle wach, die noch nicht stimmt und an der ich weiterarbeiten muss. Erst wenn mir morgens das Gedicht gar nicht mehr einfällt, wenn es mir erst im Laufe des Tages wieder in den Sinn kommt, ohne mich länger zu fesseln, weiß ich, dass es fertig ist. Es ist dann aus meinem Kopf heraus und auf dem Papier angekommen.

Norbert Hummelt, Klaus Siblewski: Wie Gedichte entstehen. Sammlung Luchterhand. München 2009. S. 80

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