Wandelspiel mit Dichterworten

Aber das Gefühl der Anwesenheit eines anderen während der Schreibarbeit ist nicht zu unterdrücken. Es setzt sich durch. Plötzlich spürt man die fremde Nähe: Wärme oder Kälte. Geneigtsein. Abwehr. Reaktionen jedenfalls, die sich einmischen und die man vorsichtig behandeln muß, um sich mit solchem desparaten Zustand einzurichten.

Karl Krolow: Poetisches Tagebuch. 1. bis 3. Tsd. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1966. S. 136

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