Wandelspiel mit Dichterworten

Wenn von der anderen Sprache des Gedichts die Rede ist, seiner Wertigkeit, die sich über Rhythmen und Klänge erschließt, nicht oder jedenfalls nicht vornehmlich über die Semantik, dann hat das weitreichende Folgen. Es ist eine Sprache, in der das urtümliche Vergnügen an Lauten und Klängen, an der Musik, die die Wörter machen und in der Erinnerung hinterlassen, nicht wegzudenken ist.

Ursula Krechel: In Zukunft schreiben. Handbuch für alle, die schreiben wollen. Jung und Jung. Salzburg und Wien 2003. S. 117

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