"Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen"

Newsletter | September 2006

Liebe Leserinnen und Leser,

Newsletter Erzählen Foto aufgeschlagenes Buch aus dem kleine Kopfhörer mit CD herausschauen
© merznatalia | Depositphotos

vielleicht sind Sie im Urlaub wie "Urian" um die Welt gereist und können sich an die Verse von Matthias Claudius halten, die den Newsletter einleiten. Über den "lyrischen Tellerrand" hinaus gibt es daher heute auch Tipps für die Erzähler/innen unter Ihnen.

Danke für Ihre Rückmeldungen zum Newsletter-Auftakt! Über Ihr Feedback freue ich mich auch weiterhin und wünsche Ihnen einen genussvollen Herbststart. Viel Vergnügen beim Lesen und insbesondere Hören!
Ihre
Michaela Didyk



Erzählen wie in 1001 Nacht

Hörbuch und Podcast bringen die mündliche Tradition wieder in unsere Zeit zurück. Das geht sicher nicht so weit, dass man wie Scheherazade durch das tagtägliche Erzählen den eigenen Kopf retten muss. Allerdings können wir von ihr lernen, unsere Zuhörer/innen in den Bann zu ziehen.

Im Online-Kurs "Erzählen wie in 1001 Nacht" werden Ihnen über Märchen die Spielregeln des Erzählens bewusst. Auch Ihre "Alltagsgeschichten" profitieren davon. Der 10-tägige Online-Kurs startet am 27. November.

Wer sich schon vorab mit dem fliegenden Teppich in die Märchenwelt aufmachen will, kommt bei Mickey's Märchen per Mausklick zum Hörgenuss. Märchenerzählerin Michaela Thomson erwartet Sie mit immer wieder neuen Märchen-Podcasts.


Aus Träumen werden Texte

Traumbilder in die poetische Sprache umzusetzen, heißt, direkt an der Quelle der Inspiration zu arbeiten. Mit archaischen Traumtechniken und im Einklang mit der Jahreszeit des Träumens, während der die Symbol- und Bildkräfte im Innern genährt werden, vertieft sich der kreative Schreibprozess.

Das 4-Tage-Seminar in der Kulturwerkstatt Tannberg bei Salzburg ist auf sechs Teilnehmer/innen begrenzt. Im Rahmen des Kurses findet am 22. November in der Kulturwerkstatt wiederum eine öffentliche Lesung statt.

Die Details zur Lyrik-Werkstatt "Das Weben der Worte. Textur aus Traum und Imagination" ferfahren Sie hier.


Lampenfieber ade!

Der eine schwört auf tiefes Durchatmen, die andere auf richtige Sitzhaltung oder Autosuggestion. Eine Menge guter Methoden steht zur Verfügung, um der Aufregung vor einer Lesung oder Präsentation Herr zu werden. Dass Mudras - auch Finger Yoga genannt - ganz unauffällig gute Dienste tun, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Die Spitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger aneinandergelegt, hilft, den eigenen Energiekreis zu stärken.

Die Schweizerin Gertrud Hirschi zeigt in ihrem Buch "Mudras: FingerYoga für Erfolg, Kreativität und Wohlbefinden" [Amazon-Link] vielfache Möglichkeiten, mit den Händen das eigene Wohlergehen zu stärken. Ob für Selbstsicherheit, innere Leichtigkeit oder gegen Lampenfieber - vor dem Hintergrund alter östlicher Tradition lässt sich durch eigenes "Handeln" die nötige Gelassenheit entwickeln.


Zum Hörgenuss per Newsletter

Zum Erzählen gehört auch das Zuhören. So gibt passend zum heutigen Thema noch den Link zu Vorleser.net, der engagierten Seite von Johannes M. Ackner und David Fischbach.

Unter der Webadresse gibt es nicht nur Literatur zum Hören, sondern auch einen Newsletter-Service, der regelmäßig zum kostenlosen und vor allem legalen Herunterladen anspruchsvoller Hörbücher einlädt.


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Verantwortlich im Sinn des Presserechts: Michaela Didyk M.A.