Unternehmen Lyrik als Programm

Newsletter | Februar 2007

Liebe Leserinnen und Leser,

fürs neue Lyrik-Programm ein farbenfroher Baum mit verschieden großen Kreisen im Geäst als Illustration
© rizwanali3d | Depositphotos

mein Lyrik-Programm ist gewachsen und bunter geworden. Daher kommt der Newsletter dieses Mal in eigener Sache. "Unternehmen Lyrik" wird in Zukunft den alten Namen "Sprache Kultur Schamanismus" ablösen. Unternehmen als "Business", aber auch als Unternehmung, Abenteuer und Spiel paart sich so mit der Poesie, die mit ihrer Sprachgestaltung Neuland betritt und unbekannte Sinnräume öffnet.

In den unterschiedlichen Spielarten der Wortkombination "Unternehmen Lyrik" liegt für mich auch das Spektrum, das ich in meiner Autorenförderung und in meinem Lyrik-Programm zum Ausdruck bringe: Inspiration, zeitgemäßes Schreibhandwerk und Professionalität auf dem Weg in den Literaturbetrieb zählen zu meinen "Bausteinen der Poesie".

Pläne und Programmbausteine

In den kommenden Jahren sollen sich hauptsächlich die Werkstätten in Kombination mit öffentlichen Lesungen zu einem "Lesungsnetz" verdichten, so dass Sie Ihre Gedichte an unterschiedlichen Orten im deutschsprachigen Raum vortragen können.

Doch auch in der Begegnung mit Dichterkolleg/innen können Sie neue Impulse für Ihr lyrisches Schaffen gewinnen. Meine Homepage wird Sie bis Mai Schritt für Schritt über weitere Details informieren. Ob Sie meine Seite wie bisher aufrufen oder gleich zur neuen Webadresse wechseln - in beiden Fällen erfahren Sie meine aktuellen Kursangebote sowie die Lyrik-Projekte, die ich anstoße.

Spiel und Humor bleiben auch beim neuen Programm ein Hauptanliegen. Daher wünsche ich Ihnen mit  Andreas Thalmayr viel Spaß bei der Lektüre, überhaupt an den närrischen Tagen und halte es mit seinem Schüttelreim aus "Lyrik nervt!" [Amazon-Link]:

"Daß sich der Mensch so fade schinde, das ist's, was ich so schade finde."

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Michaela Didyk



Ein eigenes Forum für Lyrikkurse online

Hinter den Kulissen hat das eigene Forum für Online-Kurse Gestalt angenommen. Die Ordner sind zurechtgerückt, die Zugänge erprobt, die Smileys warten.

Die Premiere findet im März mit dem "Lyrischen Ich online" statt. Der Lyrikkurs auf Ihrem eigenen PC oder Laptop startet am 16. März und teilt sich in zwei Phasen. Zunächst sechs Tage bis 21. März, dann nochmals vier Tage vom 26. bis 29. März.

So haben Sie in der Zwischenzeit für sich Muße und Muse, den Stoff zu vertiefen. Denn das Forum bleibt natürlich für Ihren Austausch durchgehend geöffnet. Die weitere Informationen erhalten Sie hier.


Stadtgedichte & Anschluss ans Lesungsnetz

Dreimal "Stadtgedichte": Meißen, Salzburg und Venedig laden Sie mit ihrer jeweils spezifischen Kulisse zum Dichten ein. Venedig im November, frei(er) von der gewohnten Menge Touristen, lässt zu diesem Zeitpunkt den Blick hinter Klischees zu. So gibt es kaum über eine andere Stadt so viele Gedichte, die den eigenen Zugang erschweren.

Das Sommerseminar in Salzburg verdeutlicht, wie der elementare Lebensstoff Salz die Stadtgeschichte prägt und sich mit Handel und Reichtum Kunst und Kultur entfalten. In Salzburg führt zudem kein Weg an Georg Trakl vorbei.

Meißen lädt zur Dichterlesung ein

Ein anderes "weißes Gold" steht aktuell im April in Meißen auf dem Programm. Mit der 1708 gefundenen Rezeptur des Porzellans begann in Sachsen Anfang des 18. Jahrhunderts die von China unabhängige Produktion feinster Ware.

Wie stark in solchen Zentren auch die Literatur "pulsierte", zeigt sich in der "Ahnenreihe" des Seminarhotels. Auf Schloss Scharfenberg verkehrten u.a. Novalis und Heinrich von Kleist. Doch auch die Moderne hat ihren Platz. Durs Grünbeins Gedichtband "Porzellan" [Amazon-Link] steht mit auf dem Lyrik-Programm.

Mit der Möglichkeit, Ihre Gedichte in Meißen, voraussichtlich auch in Salzburg öffentlich zu lesen, können Sie Ihren Auftritt trainieren und Ihrer Dichtervita Pluspunkte hinzufügen. Meißen ist eine Station im sich etablierenden Lesungsnetz.


Mit Unterstützung in die Professionalität

Visionen sind das eine. Daraus konkrete Ziele zu formulieren, die Sie Schritt für Schritt realisieren, ist die andere Seite. Ob Sie mehr Freiraum für Ihr Dichten brauchen, sich beim öffentlichen Leseauftritt Lorbeeren holen möchten oder endlich Ihre Texte in einem renommierten Verlag publizieren wollen, im Team mit Gleichgesinnten gelingt das leichter.

In Monika Dammanns Erfolgsteam speziell für Autor/innen sind noch Plätze frei. An drei Wochenenden lernen Sie, Hürden zu nehmen und (auch ewige) Stolpersteine vom Weg zu entfernen. Erfahren Sie hier mehr.


Ausblick auf den Hypertext - ein Projekt im Lyrik-Programm

Seit längerem angekündigt, rückt der Start des Hypertextes näher. An Versen online arbeiten, sie mit Bildern, Musik verlinken, an einzelne Worte oder Zeilen eigene Gedichte anhängen und mit anderen Lyrikerinnen und Lyrikern zusammen dieses ins Neuland wachsende Gesamtwerk entfalten:

"Die Sprache der Landschaft" - so das übergreifende Thema - will auf solcher Hypertextebene deutschsprachige Dichter mit osteuropäischen Lyriker/innen zusammenbringen.

Interessent/Innen können sich mit einer formlosen Mail melden. Etwa acht Dichterinnen und Dichter können teilnehmen. Mehr Details zum Hypertext-Projekt erhalten Sie Anfang Mai, um ab dann "Nägel mit Köpfen" zu machen.


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Verantwortlich im Sinn des Presserechts: Michaela Didyk M.A.